28.04.2011

Benefizturnier des Golfclubs zugunsten des Fördervereins

Zur guten Gewohnheit des Golfclubs Bad Mergentheim gehört es seit Jahren, Menschen oder Organisationen mit den Einnahmen eines Benefizturniers zu unterstützen. 1500 Euro kamen diesmal zusammen. Golfclub-Präsident Gerhard Glöckner überreichte den 1500-Euro-Scheck an den Vorsitzenden des Fördervereins des Caritaskrankenhauses, Professor Hans-Dieter Bundschuh.

Die beträchtliche Spende der teilnehmenden 35 Spieler war auch mit Hilfe des Golfclubs zusammen gekommen, der an diesem Tag auf die üblichen Startgebühren verzichtete, zudem wurde in diesem Jahr auch von den Clubgastronomen Gutekunst die Bewirtung kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wie Professor Hans-Dieter Bundschuh vor der Siegerehrung in seinen Dankesworten klarstellte, geht es dem Förderverein nicht darum, mit diesen Spenden einen großen Krankenhausträger zu unterstützen.

Die private Initiative des Fördervereins versucht vielmehr durch Spenden die Versorgung all jener Patienten zu verbessern, bei denen weder Krankenhaus noch Krankenkasse die volle Leistung übernehmen können. Die erst Ende März ins Leben in Betrieb genommene Palliativstation am Caritaskrankenhaus ist eines dieser Projekte. Hier werden schwerstkranke Menschen, die noch eine begrenzte Lebenserwartung haben in ihrer letzten Lebensphase durch ein speziell ausgebildetes Team von Ärzten und Pflegekräften medizinisch versorgt und ganzheitlich betreut. Dabei geht es nicht um die Verlängerung des Lebens um jeden Preis, sondern die Lebensqualität, also die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten stehen im Vordergrund der Behandlung.

Ein große Aufgabe, die jedem vielleicht einmal nützlich sein kann, wie Professor Bundschuh betonte. Privat zeigte sich sehr dankbar für die Unterstützung aus dem Kreise des Golfclubs, als Mitglied der Gründergeneration und langjähriger Turnierspieler mit immer noch hervorragendem Handicap von 11,9, war die Organisation des Benefizturniers sein besonderes Anliegen.

Obwohl an diesem Tag der gute Zweck im Vordergrund stand, geriet das Golfen nicht ganz zur Nebensache. Es gab zwar keine Preise, sondern nur Urkunden, doch die Teilnehmer des vorgabewirksamen Turniers wollten natürlich gewinnen oder zumindest ihr Handicap verbessern. Hervorstechen konnte dabei wieder einmal Spielleiter Wolfgang Hofmann, der mit 32 Punkten die Bruttowertung klar beherrschte und sein Handicap auf 7,7 verbesserte.

Die Nettowertung der Gruppe A konnte mit 37 Punkten Hubert Gärtner für sich entscheiden. Zur Handicapverbesserung - die normalerweise bei mehr als 36 erzielten Punkten einsetzt - kam es jedoch leider nicht, da wieder einmal auf Grund des guten Ergebnisquerschnitts aller Teilnehmer der Computer automatisch einen Punkt bei allen Teilnehmern abgezogen hatte. Diese Golfverbandsregelung nervt seit Jahren alle Golfer.

Den zweiten Platz in dieser Gruppe belegte Dr. Hans-Jürgen Richtsteiger mit 36 Punkten, er konnte Benjamin Hofmann mit gleicher Punktzahl nach Stechen auf Platz drei verweisen.

In der Gruppe B, bei der Golfer ab Handicap 17 spielten, konnte "Altmeister" Peter Jucker zuschlagen. Ausgezeichnete 41 Nettopunkte, die letztlich in die Wertung kamen, verbessern nunmehr sein Handicap wieder auf 16,0. Gefolgt wurde er von Rudi Retzbach mit immer noch sehr guten 39 Punkten und neuem Handicap von 35,5 und Isis Graefe mit 37 Punkten, der bei der Siegerehrung neben dem erzielten dritten Platz auch das auf 23,5 verbesserte Handicap Freude bereitete.