12.05.2026

Spende für Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Qwiek-Up-Gerät unterstützt Schmerztherapie

Wenn Kinder Schmerzen haben, zählt nicht nur die richtige medizinische Behandlung, sondern auch, wie sie diese erleben. Dank der Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim kann die Kinderklinik ihre Patientinnen und Patienten jetzt noch besser begleiten: Eine Spende in Höhe von 7.100 Euro hat die Anschaffung eines sogenannten Qwiek-Up-Geräts ermöglicht.

Das Qwiek-Up ist ein speziell für den Einsatz in der Kinderheilkunde entwickeltes Projektionsgerät, das bewegte Bild- und Videosequenzen – etwa Natur- oder Fantasiewelten – an Wand oder Decke projiziert, oft kombiniert mit beruhigenden Klängen. Es kommt gezielt in Situationen zum Einsatz, die für Kinder mit Angst oder Schmerzen verbunden sind – etwa bei Untersuchungen, Blutabnahmen oder Behandlungen. Die Wirkung ist unmittelbar: Die Kinder richten ihre Aufmerksamkeit auf die Projektionen, finden Ablenkung und Ruhe. Angst und Anspannung gehen spürbar zurück – und damit häufig auch das Schmerzempfinden. Für das Behandlungsteam bedeutet das ruhigere Abläufe und eine deutlich angenehmere Situation für alle Beteiligten. „Gerade für Kinder ist es entscheidend, sich sicher und gut aufgehoben zu fühlen. Das Qwiek-Up ist Teil der sogenannten nicht-medikamentösen Schmerz- und Angsttherapie und unterstützt dabei, Stress und Anspannung gezielt zu reduzieren“, erklärt die Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Saskia Wunderlich bei der Spendenübergabe.

Ein wichtiger Baustein der ganzheitlichen Schmerztherapie
Das neue Gerät ergänzt das umfassende Konzept der Schmerztherapie in der Kinderklinik des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim. Ziel ist es, Schmerzen frühzeitig zu erkennen und individuell zu behandeln – medizinisch fundiert und zugleich altersgerecht. „Bei der Schmerztherapie geht es darum, Kinder ganzheitlich zu begleiten und ihnen die Angst zu nehmen. Dabei setzen wir bewusst auf ein Zusammenspiel verschiedener Ansätze: Neben einer individuell abgestimmten Schmerzmedikation spielen nicht-medikamentöse Maßnahmen eine zentrale Rolle, wie etwa Ablenkung, beruhigende Gespräche, die Einbindung der Eltern und eine Umgebung, die Sicherheit vermittelt. Gerade bei Kindern zeigt sich, dass Ablenkung und positive Sinneseindrücke einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Schmerzen weniger intensiv wahrzunehmen.“, so Dr. Wunderlich weiter.

Gesellschaftliches Engagement, das ankommt
Möglich war die Anschaffung durch die Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim. „Mit unseren Spenden möchten wir ganz konkret dort unterstützen, wo die Patientinnen und Patienten des Caritas-Krankenhauses – insbesondere auch auf der Palliativstation und in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin – unmittelbar profitieren. Das Qwiek-Up-Gerät zeigt sehr anschaulich, wie wir den Klinikalltag für die kleinen Patientinnen und Patienten ein Stück leichter machen können“, betont die stellvertretende Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Manuela Zahn. „Das neue Qwiek-Up-Gerät zeigt exemplarisch, wie Engagement vor Ort wirkt: direkt bei den Kindern – für mehr Ruhe, mehr Sicherheit und weniger Schmerz im Klinikalltag“, so Zahn abschließend.