12.06.2026
Spende Sparkasse Tauberfranken und Stiftergemeinschaft
20.000 Euro gehen an vier Fördervereine
„Wir erleben eine hohe Sensibilität in der Bevölkerung für das Thema Krankenhaus“ – mit diesen Worten begrüßte Peter Vogel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Tauberfranken, die Vertreterinnen und Vertreter von vier Krankenhaus-Fördervereinen zur Spendenübergabe in Tauberbischofsheim. Insgesamt 20.000 Euro stellen die Sparkasse Tauberfranken und die Stiftergemeinschaft Tauberfranken zur Verfügung. Jeweils 5.000 Euro gehen an die Fördervereine der Krankenhäuser in Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, Wertheim und Hardheim.
„Wir erleben eine hohe Sensibilität in der Bevölkerung für das Thema Krankenhaus“
– mit diesen Worten begrüßte Peter Vogel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse
Tauberfranken, die Vertreterinnen und Vertreter von vier Krankenhaus-Fördervereinen zur Spendenübergabe
in Tauberbischofsheim. Insgesamt 20.000 Euro stellen die Sparkasse
Tauberfranken und die Stiftergemeinschaft Tauberfranken zur Verfügung. Jeweils
5.000 Euro gehen an die Fördervereine
der Krankenhäuser in Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, Wertheim und
Hardheim.
Die Mittel stammen aus der Weihnachts-Kundenaktion der
Sparkasse Tauberfranken. Die Kundenspenden wurden dabei von der Sparkasse
aufgestockt und durch Erträge der Stiftergemeinschaft ergänzt. „Wir überlegen
jedes Jahr, mit welchem Thema wir zum Jahresende etwas bewegen können“, erläuterte Peter Vogel. Die Entscheidung sei diesmal auf die
Krankenhaus-Fördervereine
gefallen. Sie leisteten einen wichtigen Beitrag für Einrichtungen, die für die
Menschen in der Region von sehr großer Bedeutung seien.
Fördervereine ermöglichen Umsetzung von
Projekten
Wie wertvoll dieses Engagement ist, zeigte die
Vorstellung der Fördervereine.
In Hardheim unterstützt der Freundes- und Förderkreis das Krankenhaus seit mehr als 20 Jahren und zählt
inzwischen rund 1.200 Mitglieder. Vorsitzender Tobias Künzig berichtete von
vielen Projekten, die in dieser Zeit ermöglicht wurden. Insgesamt sei bereits nahezu eine Million Euro für
das Krankenhaus zusammengekommen. Aktuell bereite sich der Verein darauf vor,
Entwicklungen im ambulanten Bereich zu begleiten und notwendige Umbaumaßnahmen
zu unterstützen.
Auch in Bad Mergentheim engagiert sich der Förderverein für Projekte, die über
die reguläre Krankenhausfinanzierung hinausgehen. Manuela Zahn verwies unter
anderem auf die Unterstützung der Palliativstation sowie die Anschaffung eines
Wunschmobils, mit dem schwerkranken Menschen letzte Herzenswünsche erfüllt
werden können. „Es gibt immer
wieder Dinge, die das Krankenhaus allein nicht stemmen kann“,
erklärte sie.
In Tauberbischofsheim liegt ein Schwerpunkt auf der
Unterstützung der psychiatrischen Abteilung. Fördervereinsvorsitzende Cilli Döhling berichtete von Projekten wie einem Volleyballfeld oder
Tischtennisplatten für die Psychiatrie. „Vor allem für Menschen, die längere
Zeit bei uns sind, sind solche Angebote wichtig“,
betonte sie.
Wie eng Krankenhäuser und Fördervereine
zusammenarbeiten, machte Michael Raditsch, Direktor Unternehmenskultur im
Caritas-Krankenhaus sowie im Krankenhaus Tauberbischofsheim, beim Termin in
Tauberbischofsheim deutlich. „Jeder Euro ist eine Hilfe für unsere Patientinnen
und Patienten“,
sagte er.
Eindrucksvoll entwickelte sich in den vergangenen
Monaten der Förderverein
Bürgerspital Wertheim. Er zählt inzwischen rund 1.700 Mitglieder und konnte
bereits mehr als eine Million Euro an Spenden einwerben. Für den
stellvertretenden Vorsitzenden Helmut Wießner ist dies weit mehr als eine
finanzielle Hilfe. „Wir sammeln nicht nur Geld. Jedes Mitglied ist auch ein
Zeichen dafür, dass die Menschen dieses Krankenhaus wollen“,
merkte er an. Der breite
Rückhalt aus Bevölkerung,
Wirtschaft und Kommunen sende zugleich ein wichtiges Signal an die Politik.
Gesicherte Gesundheitsversorgung
Zum Abschluss würdigte Wolfgang Reiner,
stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Tauberfranken, den
Einsatz der Ehrenamtlichen und Mitglieder: „Es beeindruckt mich immer wieder,
wie viel Zeit und Herzblut die Menschen für ihre Krankenhäuser investieren.“ Fördervereine würden Bürgerinnen und
Bürgern die Möglichkeit
eröffnen, sich für eine ortsnahe Gesundheitsversorgung einzusetzen, Beispiel
sei der Erhalt des Bürgerspitals in Wertheim. Angesichts von Krankenhausreform,
steigenden Kosten und tiefgreifenden Veränderungen im Gesundheitswesen sehen
die Beteiligten in der Arbeit der Fördervereine einen wichtigen Beitrag für die
Zukunft der Standorte.
Foto und Text: Sparkasse
Tauberfranken – Alexander Leber


