28.07.2021

„Klinikclowns sind wichtig für die Seele“

„Klinikclowns sind wichtig für die Seele“

Konfirmandengruppe übergibt gemeinsam mit Pfarrerin Regina Korn die Kollekte ihres Abschlussgottesdienstes für das Projekt „Klinikclowns“ im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim an den Förderverein des Hauses.

Mitten im Juli statt wie sonst üblich im Mai feierten die 15 Konfirmandinnen und Konfirmanden des evangelischen Pfarrbezirks Nord in Bad Mergentheim in diesem Jahr ihre Konfirmation in der Schlosskirche, Corona-bedingt in drei separaten Gottesdiensten. Traditionell wird dabei die Kollekte für einen guten Zweck gesammelt, den die Jugendlichen selbst bestimmen dürfen. Schnell war in der Gruppe klar: „Wir wollen mit der Kollekte kranke Kinder und Jugendliche in unserer Region unterstützen“, erzählen die beiden Konfirmandinnen Nikol Glukhova und Svea Fahlke. „Kindern, denen es vielleicht nicht so gut geht, wie uns selbst.“ Das Projekt „Klinikclowns“ im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim stieß rasch auf Zustimmung in der Konfirmandengruppe. Vergangene Woche überreichten die beiden Konfirmandinnen gemeinsam mit Pfarrerin Regina Korn nun ihre Spende in Höhe von 629,87 Euro persönlich im Caritas-Krankenhaus.

Die Leiterin der Station für Kinder- und Jugendliche, Astrid Schorz und die beiden Klinikclowns Hanni und Frosch nahmen die Spende entgegen und bedankten sich bei den Konfirmandinnen. „Ihr seid einfach klasse“, freute sich Klinikclown Hanni und verteilte Kusshändchen. Und Astrid Schorz betonte: „Euch beiden und der ganzen Konfirmandengruppe ganz herzlichen Dank für die Idee, die Kollekte an unserer Klinikclowns zu spenden. Denn die bringen jede Woche für ein paar Stunden Freude und Lächeln in die Gesichter unser kleinen Patientinnen und Patienten.“ Gerade auf der Station für Kinder und Jugendliche gehe es nicht nur um die medizinische Behandlung. „Die Klinikclowns sind wichtig für die Seele“, so Astrid Schorz.

Die beiden Klinikclowns Hanni und Frosch kommen seit 14 Jahren auf die Kinderstation im Caritas-Krankenhaus und vermitteln mit ihren Besuchen Lebensfreude und ein Stück Hoffnung auf Gesundwerden und Normalität. Finanziert werden sie über Spenden an den Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses, dem nun auch die Spende der Konfirmandinnen und Konfirmanden zweckgebunden zufließt.