23.08.2021
Klasse 6d aus St. Bernhard spendet 250 € für Wunschmobil
Man nehme Socken, Seifen und andere von der Caritas-Behinderten-Werkstätte nachhaltig hergestellte Produkte, melde sich dann als Kassenverband bei der Fundraising-Aktion „Fundmate“ an und mache fleißig Werbung. Dabei heraus kamen am Ende 250 €, die die engagierten Schüler der Klasse 6d der Grund- und Realschule St. Bernhard in Bad Mergentheim an ein Wunschprojekt des Caritas-Fördervereins gespendet haben.
Ihre Wahl fiel auf das „Wunschmobil
unterwegs“. In Kooperation mit dem Deutschen-Roten-Kreuz-Kreisverband Bad
Mergentheim e. V. erfüllt dieser speziell ausgestattete Krankentransportwagen
schwerkranken Patientinnen und Patienten der Palliativstation im
Caritas-Krankenhaus oder solchen, die vom und dem Ökumenischen Hospizdienst Bad
Mergentheim e. V. betreut werden, in
ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch. Die Idee dahinter
erklärt die Klassenlehrerin und stv. Schulleiterin Sr. Mara Ehm: „Wir haben sehr
engagierte Klassenverbände, die sich für soziale Projekte interessieren. Der
sechsköpfige Schülerrat der Klasse 6d hat schließlich angeregt, für den
Caritas-Förderverein zu spenden. Die Idee zum Wunschmobil kam von
Elternvertreterin Imke Gründler, die selbst im Caritas-Krankenhaus arbeitet.“
Da die Thematik Leben und Sterben sowie letzte Wünsche vor dem Tod durch die
Medien zu diesem Zeitpunkt in der Klasse präsent gewesen sei, habe dieser
Vorschlag besonders gut gepasst. „Und
die Schüler waren am Ende mächtig stolz darauf, dass sie in Bad Mergentheim,
also mit lokalem Bezug, ihre Spende tätigen
konnten“, so die Franziskanerin.
Diesen Eindruck bestätigten auch Sr.
Maria-Regina Zohner (1. Vorsitzende) und Helmut Wolf (Geschäftsführer), die
kurzerhand zur Spendenübergabe mit dem „Wunschmobil unterwegs“ an St. Bernhard
vorfuhren, um die Spende für den Verein der Freunde und Förderer des
Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim e. V. entgegen zu nehmen. „Es ist
unglaublich, mit welcher Liebe und Hingabe ihr euch bei eurem Spendenprojekt
eingesetzt habt“, lobte Sr. Maria-Regina die Schüler. Denn es sei nicht
selbstverständlich, sich in solch jungen Jahren bereits intensiv mit Themen wie
Tod und Sterben auseinanderzusetzen. „Daher ein herzliches Vergelt’s Gott
an euch alle, die ihr nicht nur an euch
selbst, sondern an kranke Menschen in den schwersten Stunden ihres Lebens
denkt. Das ist einfach unbezahlbar.“


