29.01.2020
„Mir liegt die Palliativstation im Caritas ganz besonders am Herzen“

Bad Mergentheimerin übergibt 450 Euro Geburtstagsspende für Schwerstkranke an den Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim e. V.
Sie möchte gern ungenannt bleiben, denn: "es geht hier nicht um mich, sondern um eine wirklich gute Sache. Es geht um die Palliativstation, die mir persönlich besonders am Herzen liegt", erklärte die engagierte Bad Mergentheimerin bei ihrer Spendenübergabe am Mittwoch, 29. Januar, im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim. Dort überreichte sie auf der Palliativstation 450 Euro im Namen ihrer Geburtstagsgäste. Denn statt Geschenken hatte die Bad Mergentheimerin um Spenden für ihr Herzensprojekt gebeten. "Ich bin immer noch überwältigt, dass meine Freunde und Verwandten so mitgerissen waren von meiner Idee und so viel Geld zusammengekommen ist."
Auch Schwester Maria-Regina Zohner, 1. Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim e. V., die das Geld mit Geschäftsführer Helmut Wolf entgegennahm, zeigte sich begeistert von so viel Einsatz: "Ich sehe hier heute eine Frau mit einem riesigen Herzen, das sich aus Sorge um das Wohl anderer noch vergrößert. Vergelte es Ihnen Gott, dass Sie stets engagiert waren und es auch heute noch sind." Denn, so berichtete Schwester Maria-Regina Zohner, die die Spenderin bereits seit Jahrzehnten kennt, sei diese im Bereich Palliativstation und schwerstkranke Patienten seit jeher engagiert - von Grünen Damen im Rochus über die ehrenamtliche Seelsorge hin zum Besuchs- und ambulanten Hospizdienst. "Sie sind immer dort, wo Herz und Verstand benötigt werden. Daher auch von Herzen Dank für diese Geburtstagsspende."
Dass das Geld auf der Palliativstation für schwerstkranke Patienten gut angelegt ist, veranschaulichten die beiden Ärztinnen Dr. Elisabeth Trost und Dr. Dagmar Hügel-Dubowy. "Wir wollen einen Schrank für wärmende Wachstafeln in der Aromatherapie anschaffen. Und natürlich brauchen wir dafür entsprechend die wohlriechenden Wachstafeln für die Patienten. Hier kommen Sie als Spenderin ins Spiel. Dann sind Sie künftig nicht nur in Herz und Gedanken bei uns auf der Palliativstation, sondern auch materiell." Mit der Aromatherapie würde nicht nur die Sinneswahrnehmung gestärkt, sondern auch Gefühlseindrücke vermittelt und verschiedene Körperfunktionen und Organe positiv beeinflusst. "Buchstäblich eine Spende von Herzen für Herz und Seele der Patienten", schloss Schwester Maria-Regina das Zusammentreffen im Caritas.
(Text: Jasmin Paul, fv-ckbm)


