17.06.2020
Beim Briefeschreiben Gutes für Schwerstkranke tun

FN-BriefLogistik spendet 1000 Euro aus Label-Verkauf an Caritas-Förderverein zum Einsatz für Palliativpatienten.
Mit einem einfachen Brief kann man im Main-Tauber-Kreis gleich doppelt Freude bereiten! Zum einen zaubert die handgeschriebene Aufmerksamkeit ein Lächeln ins Gesicht des Empfängers; zum anderen tut man damit auch noch Gutes - sofern man die Frankierung bei der FN-Brieflogistik vornimmt. Beim Kauf eines so genannten Spenden-Labels im liebevoll gestalteten Blumen-Design wählt der Kunde zwischen 25 Cent oder 50 Cent Aufpreis pro Marke. Dieser Anteil wird als Spende von der FN-BriefLogistik 1:1 an "Hospizeinrichtungen des Main-Tauber-Kreises" weitergegeben. 1000 Euro kamen so zusammen. Der Betrag wurde am Dienstag, 16. Juni, zum Einsatz für die Palliativstation an den Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim übergeben.
"Ohne viel überlegen zu müssen, habe ich sofort an Sie hier
im Caritas gedacht", erklärte Kundenmanagerin Jutta Bayer beim Spendentermin.
"Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als dass ein Kind vor den eigenen
Eltern stirbt. Dabei ist egal, ob man diesen Verlust in frühen Jahren oder erst
im Erwachsenenalter des geliebten Kindes erleidet." Um die schwere Zeit des
Abschiednehmens durch besondere Anschaffungen wenigstens ein bisschen zu
erleichtern, sehe Jutta Bayer das Geld auf der Palliativstation in den
allerbesten Händen.
Dass das Geld dort für schwerstkranke Patienten gut angelegt
ist, veranschaulichten die Ärztinnen Dr. Elisabeth Trost und Dr. Dagmar
Hügel-Dubowy. "Wir haben am Caritas zwar kein Hospiz im eigentlichen Sinne,
aber wir kümmern uns auf der Palliativstation um die ganzheitliche Therapie von
Menschen auf ihrem letzten Lebensweg. Um ihnen auch besondere Angebote wie
mobile Schmerzpumpen, Aromaauflagen für das allgemeine Wohlbefinden oder auf individuelle
Bedürfnisse angepasste Patientenzimmer bieten zu können, sind wir auf Spenden
wie die Ihre angewiesen und freuen uns immer besonders, wenn man an unsere
Patientinnen und Patienten denkt", sagte Chefärztin Dr. Trost. Und ihre
Kollegin Dr. Hügel-Dubowy ergänzte: "Nicht selten verlieren Menschen ihr Gefühl
für Raum und Zeit, wenn sie schwerkrank im Bett liegen. Denn nicht nur die
Kräfte lassen nach, sondern auch die Sinne. Um den Patientinnen und Patienten
mehr Halt im Alltag zu geben, wollen wir spezielle kombinierte Uhren mit
Kalender anschaffen. Aber auch für das restliche Geld finden wir eine passende
Investitionsmöglichkeit." Denn: Bedarf sei immer - von speziellen Wärmelampen
über orthopädische Kissen hin zu bequemen Sitzmöbeln für die Angehörigen.
Neben dem Mehrwert, den die
1000-Euro-Spende für die Patienten und
ihrer Angehörigen auf der Palliativstation bedeutet, bedankte sich die 1.
Fördervereinsvorsitzende Sr. Maria-Regina sichtlich gerührt ganz explizit für
die liebevolle Spendenscheck-Übergabe. Denn der war nicht standardmäßig ein
symbolischer Vordruck des Kreditinstituts, sondern in Form eines der Spenden-Labels
- nämlich dem Motiv der gelben Kamille - mit dem Betrag darauf gestaltet. "Man
könnte ja sagen, Geld ist Geld - egal ob bar, als Scheck oder in symbolischer
Form einer individuell entworfenen Karte. Aber es fühlt sich emotional für alle
Beteiligten vom Fotografen über den Gestalter der Marke hin zu Spender und
Empfänger ganz anders an, wenn das Drumherum so kreativ gestaltet und als Geschenk
überreicht wird. Wir bedanken uns daher von Herzen für diese doppelte Freude."
(Text: fv-ckbm / Foto: Jasmin Paul)
Bildunterzeile: FN-BriefLogistik-Kundenmanagerin
Jutta Bayer (2. v. r.) übergab symbolisch einen blumig gestalteten Scheck über
1000 Euro an Sr. Maria-Regina Zohner (vorn Mitte) und Helmut Wolf (hinten
Mitte) vom Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim
e. V.. Da der Betrag auf der Palliativstation eingesetzt wird, waren auch (v.
l.) die beiden Ärztinnen Dr. Elisabeth Trost und Dr. Dagmar Hügel-Dubowy sowie
Stationsleitung Margit Falkenberger (r.) beim Termin mit von der Partie.


