09.07.2019

Vorstand im Amt bestätigt

Vorstand im Amt bestätigt

Nicht nur den Jahresbericht 2018 sondern auch die Neu- bzw. Wiederwahl des amtierenden Vorstandes standen am 9. Juli bei der Mitgliederversammlung des Vereins der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim e. V. auf dem Programm.

Gastgeber für die Veranstaltung war der DRK-Kreisverband Bad Mergentheim e.V., der als gemeinsames Projekt mit dem Caritas-Förderverein das "Wunschmobil unterwegs" für schwerstkranke Patienten des Caritas-Krankenhauses möglich macht. Bevor der Vorstand allerdings in den Jahresrückblick ging, eröffnete die 1. Vorsitzende Sr. Maria-Regina Zohner die Veranstaltung für die 21 anwesenden Mitglieder ganz traditionell mit einem bewegenden Impuls.

"Ich freue mich, dass Sie unserem Förderverein heute Ihre Zeit schenken. Denn Freund und Förderer zu sein, bedeutet, dass Sie als Mensch für andere Menschen da sind - auch wenn Sie heute nicht ganz so zahlreich erschienen sind, wie wir gehofft hatten", eröffnete Sr. Maria-Regina Zohner die Mitgliederversammlung mit einem Augenzwinkern. Doch auf die Zahl komme es nicht zwangsläufig an. Denn: "Wenn in China ein Schmetterling seine Flügel erhebt, ändert sich die Großwetterlage. Das bedeutet: Selbst wenn etwas im Kleinen passiert, bewegt es etwas für das ganz Große. Wir alle sind Gottes Geschöpfe in einer unfassbaren Grundordnung. Alles ist mit allem vernetzt. Jeder ist für jeden verantwortlich. Und Sie spiegeln all das durch Ihr Engagement in unserem Förderverein für Kranke und Bedürftige wider. Dafür von Herzen Danke", so die 1. Vorsitzende.

Ganz in diesem Sinne sei - wie Marco Volkert als Schatzmeister - in der Jahresrechnung präsentiert hat - besonders positiv hervorzuheben, dass der Förderverein in 2018 zwei Mitglieder hinzugewonnen habe (155 Mitglieder bei sechs Austritten und acht Neuzugängen). Auch beim Eingang der Förderbeiträge und Spenden setze sich der Positivtrend aus dem Jahr 2018 fort. "Das bedeutet", so setzte Beisitzer Dr. Oliver Schmidt direkt an, "dass wir für das laufende Geschäftsjahr etwas auf der hohen Kante haben, um ganz besondere Herzensprojekte oder kurzfristige, dringende Anträge angehen zu können. Dafür auch von meiner Seite ein herzliches 'Vergelt's Gott‘ Ihnen allen." Schatzmeister Marco Volkert berichtet weiterhin von den Investitionen, die 2018 getätigt worden sind - Therapeutisches Reiten (Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie), Kinderherzsportgruppe und die Klinikclowns (Kinder- und Jugendmedizin) sowie die Kunst- und Musiktherapie (Palliativ-Station). Weitere Projekte waren u. a. die Finanzierung eines Sterbeseminars für die Pflegeschüler am Caritas-Bildungszentrum sowie die Umsetzung der Cartoon-Ausstellung des an Multiple Sklerose erkrankten Künstlers Phil Hubbe im Zentralbau des Caritas-Krankenhauses. Der Finanzbericht wurde schließlich von den Kassenprüfern Eva Breitenstein und Uwe Kaplirz zu Sulewicz vorbehaltlos als "einwandfrei und übersichtlich sortiert" bestätigt. Beide wurden einstimmig von den Anwesenden für das Geschäftsjahr 2019 im Amt bestätigt.

Während seines reich bebilderten Jahresberichts, ging Geschäftsführer Helmut Wolf nicht nur auf Inhalte und Schwerpunkte der Vorstandssitzungen ein, sondern berichtete auch über bearbeitete Förderanträge, die positive Weiterentwicklung der Homepage vor dem Hintergrund der in Kraft getretenen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und den gut angenommenen Facebook-Auftritt (179 Gefällt-mir-Angaben und Abonnenten). "Ein dickes Lob gilt hier der Firma Syntargo, die nach Abschluss ihrer Arbeit auch weiterhin einmal pro Monat ehrenamtlich unsere Online-Auftritte auf mögliche Datenschutzprobleme überprüfen wird", berichtete der Geschäftsführer. Auch die Tombola bei der Mitarbeiter-Weihnachtsfeier im Caritas werde zu Gunsten des Fördervereins weitergeführt. Zum Jahreswechsel sei erneut eine Ausstellung, diesmal mit lokalen Künstlern, geplant. 2020 werde zudem die BIZ-Connection wieder ein Konzert geben. Besonders positiv hob Helmut Wolf außerdem hervor, dass Ludwig Fleckenstein (ehemaliger Präsident des Golfclubs Bad Mergentheim) die Einsatzjacken für die ehrenamtlichen Helfer des "Wunschmobils unterwegs" inklusive Bestickung gesponsert habe. "Wir danken ihm dafür auch im Namen der Patienten ganz herzlich."

Prof. Dr. Helmut Schaudig seinerseits lobte abschließend die "harmonische, sich gegenseitig ergänzende Arbeit des Vorstandes" und das immense Engagement der Mitglieder. "Ich habe mir die Unterlagen erst einmal wie bei großen Vereinen ganz routinemäßig angeschaut, dann aber festgestellt, dass das hier nicht funktioniert. Bei einem Verein, der mit kleiner Mitgliederzahl aber so großem Herz und Einsatz etwas bewegt, da kann es gar nichts zu beanstanden geben." Prof. Dr. Schaudig entlastete somit Vorstandschaft und Geschäftsführer "in Gänze". Diese Empfehlung bestätigten auch einstimmig die anwesenden Mitglieder.

Dass auch die übrigen Mitglieder mit dem Vorstand einverstanden waren und sind, belegte die anschließende Neuwahl. Es wurden bei Enthaltung der jeweils zu Wählenden und einem Nein zum Schriftführer einstimmig in ihren Ämtern bestätigt: Sr. Maria-Regina Zohner als 1. Vorsitzende, Manuela Zahn als 2. Vorsitzende, Jochen Lewerentz als Schriftführer, Marco Volkert als Schatzmeister und Katrin Löbbecke als Beisitzerin. Dr. Oliver Schmidt ist als Hausoberer des Caritas-Krankenhauses automatisch als Beisitzer gesetzt. Der Geschäftsführer für die Amtsperiode 2019 bis 2022 wird in einer gesonderten Sitzung vom Vorstand bestellt.

Zum Ausklang der Mitgliederversammlung wurden noch folgende Einzelmitglieder (alphabetische Reihenfolge) für ihr zehnjähriges Engagement im Caritas-Förderverein geehrt: Dieter Engert, Dr. Edgar Hartung, Martina Heck, Hans Heidi, Christa Klinger-Zawisza, Prof. Dr. Mathias Mäurer, Jürgen Pahl, Ulrich Rudolf, Erich Rüttiger, Ursula Rygula, Walter Schledt, Norbert Stolzenberger, PD Dr. Bernd Straub, Dr. Elisabeth Trost, Helene Weis, Rolf Wolpert, Richard Zipf. Die Kliniken Dr. Vötisch GmbH in Bad Mergentheim erhielten als zehnjähriger Firmenpartner ein eigens gestaltetes Schild – buchstäblich als Aushängeschild – für ihre Fördervereinsmitgliedschaft. Neben dem Werbefaktor für den Verein könne so auch das eigene Engagement sichtbar in der Öffentlichkeit präsentiert werden, so das Fazit der Anwesenden.