Zur Unternehmensseite

08.11.2018

Wunschmobil unterwegs

Wunschmobil unterwegs

Als „Wunschmobil unterwegs“ erfüllt nun ein speziell ausgestatteter Wagen des DRKs schwerkranken Patienten/-innen im Caritas in ihrer letzten Lebensphase einen Herzenswunsch.

Wünsche werden Wirklichkeit - mit dem neuen "Wunschmobil unterwegs" des Vereins der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim. Dieser speziell ausgestattete Wagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wird künftig schwerkranken Patientinnen und Patienten der Palliativstation im Caritas' in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch erfüllen. So bringt ein Team aus Ehrenamtlichen die Person - gern auch zusammen mit den engsten Familienangehörigen oder besten Freunden - noch einmal an ihren Lieblingsort in der Region. Denn: "Wunschlos glücklich sind wohl die wenigsten Menschen. Und gerade wenn sich die Lebenszeit aufgrund von Alter oder Krankheit dem Ende zuneigt, sollten letzte Herzenswünsche noch verwirklicht werden können", erläutert Förderverein-Geschäftsführer Helmut Wolf die Idee, die hinter dem Wunschmobil steht.

Möglich wurde das Projekt durch zwei Unterstützer aus Bad Mergentheim: Zunächst hatte Beauty Coach Ruppert (früher: Parfümerie Ruppert) Ende September 500 Euro als Anschubfinanzierung überreicht. Als weitere Kooperationspartner konnte der Förderverein den Deutsche-Rote-Kreuz-Kreisverband Mergentheim e. V. um Kreisverbandsvorsitzenden Prof. Dr. Werner Romen und Kreisgeschäftsführer Klaus Eckel  gewinnen. Denn das DRK stellt das patientengerecht ausgestattete Wunschmobil bereit. "Ich denke, jeder würde sich über eine Chance freuen, in den letzten Lebenstagen noch einmal genau das zu tun, was er oder sie besonders liebt. Wenn wir dazu einen Beitrag leisten können, dann tun wir das ohne zu zögern", sagte Prof. Dr. Romen. Und sogar ein paar ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRKs, darunter Roland Göpfert (ehemalige Pflegerische Leitung des Zentrums für Notaufnahme im Caritas), haben sich schon gefunden, um die Patienten auf ihrer Wunschtour zu begleiten und fachkundig zu betreuen.

Sr. Maria-Regina Zohner, Erste Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim, ist sichtlich gerührt von "so viel Engagement, das offenkundig von Herzen kommt". "Ein Projekt wie dieses führt uns eindrucksvoll vor Augen, wie wichtig es ist, jeden Tag seines Lebens bestmöglich zu nutzen und als etwas Besonderes zu sehen." Daher sei das bislang geleistete - ebenso wie das noch folgende - Engagement für unser Wunschmobil auch so wichtig. "Wenn ich einmal auf der Palliativstation liegen sollte, wäre ich auch froh, wenn sich jemand so für mich und meinen sehnlichsten Wunsch engagiert. Ihnen allen dafür von Herzen Danke!" Dieser Dank gilt auch Oberärztin Dr. Elisabeth Trost, Fachärztin für Palliativmedizin, Psychiatrie und Spezielle Schmerztherapie und ärztliche Leiterin der Palliativeinheit im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim. "Die Tour mit dem Wunschmobil an einen besonderen Ort mit geliebten Menschen bedeutet für unsere Patienten, das Leben wortwörtlich noch einmal zu erleben. Es geht in dieser schweren Zeit für alle Beteiligten noch einmal darum, von Herzen Glück zu empfinden. Und wenn ich dazu mit der Einschätzung, wann die Patientin bzw. der Patient seine Wunschmobil-Fahrt antreten kann, meinen Beitrag leisten kann, mache ich das mit Freuden."

Die Erfüllung von Herzenswünsche durch das Wunschmobil des Vereins der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim soll für die Patienten und ihre Begleitpersonen kostenfrei sein und bleiben. "Wir freuen uns daher über jeden ehrenamtlichen Helfer mit entsprechenden medizinischen Kenntnissen, jede Sachmittel- oder Geldspende für unsere Palliativ-Patienten im Caritas, damit deren Wünsche noch lange Zeit Wirklichkeit werden können", so Geschäftsführer Wolf.

Die erste erfolgreiche Fahrt mit einer unheilbar kranken Krebspatientin hat das Wunschmobil bereits in der vergangenen Woche absolviert: Die 50-jährige Frau konnte noch einmal einen Tag außerhalb des Krankenhauses gemeinsam mit ihrer Familie zu Hause verbringen. So ist ihr letzter größter Herzenswunsch mit Hilfe des "Wunschmobils unterwegs" in Erfüllung gegangen. (Jasmin Paul, fv-ckbm)


BU: Engagieren sich gemeinsam für das Projekt "Wunschmobil unterwegs": Kreisgeschäftsführer Klaus Eckel (DRK-Kreisverband Mergentheim e. V.), Helmut Wolf, Geschäftsführer des Caritas-Fördervereins, Roland Göpfert (aktiver ehrenamtlicher Helfer beim DRK), Fördervereinsvorsitzende Sr. Maria-Regina Zohner, Dr. Elisabeth Trost (Leiterin Palliativ-Einheit), DRK-Kreisverbandsvorsitzender Prof. Dr. Werner Romen und Rettungsdienstleiter Kai Schlecht (beide DRK-Kreisverband Bad Mergentheim).

Diese Website verwendet Cookies.
Diese Webseite nutzt externe Komponenten, wie z.B. Karten, Videos oder Analysewerkzeuge, welche alle dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Nutzungsverhalten zu sammeln. Personenbezogene Daten werden von uns nicht erhoben und bedürfen, wie z. B. bei der Nutzung von Kontaktformularen, Ihrer expliziten Zustimmung. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Diensten und zum Widerruf finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen. Ihre Einwilligung dazu ist freiwillig und für die Nutzung der Webseite nicht notwendig.