13.05.2014
Strickdamen spenden 2000 Euro an Kinderklinik
Im Caritas-Krankenhaus werden sie liebevoll die „Strickdamen“ genannt: elf Frauen aus dem ganzen Taubertal stricken regelmäßig Socken, Babysachen, Pullis, Westen und Mützen stricken - und zwar nicht nur zum Spaß sondern für einen guten Zweck.
"Die fertigen Sachen verkaufen wir ein- oder zweimal im Jahr meist in der Vorweihnachtszeit an einem Stand im Caritas-Krankenhaus", erzählt Maria Igerst, eine der Initiatorinnen der Gruppe. "Für unsere Stammkunden nehmen wir inzwischen sogar Bestellungen entgegen." Die Strickdamen kommen unter anderem aus Messelhausen, Zimmern, Tauberbischofsheim, Königshofen, Unterbalbach und Bad Mergentheim; die älteste unter ihnen ist zurzeit die 82-Jährige Johanna Beier aus Zimmern, die noch immer täglich die Nadeln klappern lässt.
"Den gesamten Erlös spenden wir für die
Versorgung von schwerkranken Kinder und Jugendlichen an die Klinik für Kinder-
und Jugendmedizin", berichtet Maria Igerst. Seit 2007 kamen so insgesamt 11.700
Euro zusammen, allein in diesem Jahr waren es 2000 Euro. Maria Igerst und ihre
Enkelin übergaben die Summe kürzlich an die Klinik für Kinder- und
Jugendmedizin im Caritas-Krankenhaus.
Bei der
Spendenübergabe brachten sie außerdem zahlreiche handgestrickte Mützchen und
Babysöckchen für die Frühchen und Neugeborenen mit. Die Stationsleiterin der
Wöchnerinnenstation Margit Falkenberger dankte den Frauen für ihr Engagement.
"Das ist toll, was sie leisten. Und die Mütter auf der Station freuen sich sehr
über die selbstgestrickten Mützchen und Söckchen für die Neugeborenen." (ckbm)


