07.01.2016
Spende der Sparkassenversicherung geht an Palliativeinheit

1000 Euro überreichten die beiden Geschäftsstellenleiter der Sparkassenversicherung in Bad Mergentheim und Weikersheim Ludwig Brunner und Volker Nagel dem Team der Palliativeinheit des Caritas-Krankenhauses. Geld, das dort dringend benötigt wird, wie Dr. Elisabeth Trost, ärztliche Leiterin der Palliativeinheit bestätigte.
"Durch
finanzielle Zuwendungen wie diese, können wir auf der Palliativeinheit ganz
individuell auf die Bedürfnisse unserer schwer kranken Patienten eingehen und
Ihnen darüber hinaus in dieser schwierigen Situation unsere Zeit und
Aufmerksamkeit schenken. Deshalb freuen wir uns über diese Unterstützung ganz
besonders."
Auf die
Idee, Geld für schwer kranke Patienten im Caritas-Krankenhaus zu spenden, kamen
Brunner und Nagel durch eine Freundin, die in der Palliativeinheit arbeitet. Die
Physiotherapeutin Martina Oehne-Wagner erzählte den beiden vor einiger Zeit von
den großen Erfolgen, die Patienten dort durch Physio-, Kunst- und Musiktherapie
erzielen. "Ein Patient hat zum Beispiel durch Singen hier wieder Sprechen
gelernt, anderen hilft es dabei, wieder neuen Lebensmut zu fassen. So können
sie die Zeit genießen, die noch bleibt. Wieder anderen hilft malen dabei, neue
Kraft zu tanken. Denn in der Palliativeinheit geht es - anders als in einem
Hospiz - nicht allein darum, Sterbende zu begleiten, sondern vielmehr darum, Menschen
zu behandeln, bei denen eine Heilung nicht mehr möglich ist.", berichtete Dr.
Trost bei der Spendenübergabe.
Auch die Angehörigen
der Patienten werden in der Palliativeinheit mitbetreut. Ärzte, Pflegepersonal,
Seelsorger und eine Psychoonkologin sind hier starke Partner. Herzensangelegenheit ist es, speziell auch die
kleinsten Betroffenen wie Kinder oder Enkelkinder aufzubauen und Ihnen dabei zu
helfen mit Trauer umzugehen. Deshalb werden mit dem Spendengeld jetzt auch
Kinderbücher angeschafft, die sich mit den Themen Krankheit und Sterben
beschäftigen. Zusätzlich sollen Therapieangebote finanziell unterstützt und Defizite
in der Finanzierung ausgeglichen werden. Im Namen des Fördervereins des
Caritas-Krankenhauses, welcher die Palliativstation bereits seit Jahren
unterstützt, bedankte sich Schwester Maria-Regina Zohner: "Menschen brauchen
Menschen, besonders in schwierigen Situationen - durch Ihre Spende wird das
hier möglich."


