20.01.2015
Erlös des Benefizkonzerts in Weikersheim ging an Förderverein

Das Leben feiern und dem Tod gedenken, das gelang eindrucksvoll bei einem Benefizkonzert in Weikersheim. Der Erlös wurde nun dem Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim gespendet.
250 Menschen waren im November in der Stadthalle Weikersheim begeistert vom Programm "Das waren Zeiten". Es wurde im Rahmen eines Benefizkonzerts für die Palliativeinheit im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim aufgeführt. Die beiden Künstlerinnen Rebecca-Madeleine Katz, Koloratursopran, und Monika Prima Kolar, Klavier, boten dem Publikum eine Zeitreise in die "Goldenen Zwanziger Jahre" im Europa des vergangenen Jahrhunderts.
Karl-Heinz
Steinmann, der Initiator des Abends, dankte im Rahmen der Spendenübergabe seiner
Ehefrau Dr. Christina Ullmann für die Idee, etwas Schönes für die Gemeinde
Weikersheim zu machen, was dann zu dem Benefizkonzert führte. Er hatte in der
Zeitung von der Palliativeinheit des Caritas-Krankenhauses gelesen und
entschloss sich deshalb das Geld dafür zur Verfügung zu stellen. Die
Künstlerinnen spendeten den größten Teil der Gage und auch verschiedene
Unternehmen und Geschäfte der Region gaben etwas für die gute Tat, was
gemeinsam mit dem Umsatz am Abend 4400 Euro in die Spendenkasse des Vereins der
Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim brachte. Dafür und
für die Mithilfe durch seinen Freund Friedrich-Wilhelm Summa bedankte sich
Karl-Heinz Steinmann noch mal ausdrücklich.
Der
Fördervereinsvorsitzende Prof. Dr. Hans-Dieter Bundschu sprach seinen Dank für
die Unterstützung aus und erklärte die Absichten: " In der
Palliativmedizin geht es um die Versorgung von Patienten mit einer weit
fortgeschrittenen Erkrankung, die nur noch eine begrenzte Lebenserwartung
haben. Wir fördern den weiteren Ausbau der Palliativstation durch ergänzende
Angebote, wie beispielsweise Musik- und Kunsttherapie, der Bereitstellung
weiterer Hilfsmittel und der patientenfreundlichen Ausgestaltung der Station
für die Schwerstkranken". Dr. Elisabeth Trost, Oberärztin der
Palliativeinheit, bedankte sich herzlich und versprach die Spende sinnvoll
einzusetzen: "Im Mittelpunkt steht die ganzheitliche Betreuung des
Patienten und seiner Angehörigen, wobei uns das möglichst lange Erhalten der
Lebensqualität und die Achtung von Autonomie und Würde besonders wichtig sind.
Für diese Betreuung auf körperlicher, spiritueller und psychosozialer Ebene
steht ein interdisziplinäres Palliative Care-Team zur Verfügung." Auch Hausoberer
Thomas Wigant zollte den Beteiligten Respekt. (ckbm)


